Leitbild

 SchulFoto 1

 

Leitbild

 

Einleitung

Das Ziel des Schulbetriebs sind die Bildung und Erziehung unserer Schüler und Schülerinnen. Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird durch das Zusammenwirken von Elternhaus, sozialem Umfeld und Schule geprägt. Wir sind uns weiters bewusst, dass Schule für unsere Schüler und Schülerinnen eine dreifache Bedeutung hat: als Institution der Wissensvermittlung, als Erziehungsautorität und als sozialer Lebensbereich. Wir wollen das Schulleben im Bewusstsein um unseren Anteil an der Verantwortung für die intellektuelle, soziale und körperliche Entwicklung der uns anvertrauten Schüler und Schülerinnen planen und gestalten. Auf Basis der relevanten Schulgesetze sind uns folgende Gedanken ein besonderes Anliegen. Die konkrete und administrative Umsetzung des Leitbildes ergibt das Schulprofil. Das BG/BRG Schwechat bietet den Schülern und Schülerinnen der Unterstufe eine verlässliche Wissens- und Kompetenzbasis für weiterführende Schulen oder eine Lehre. In der Oberstufe ist unser Ziel die Schüler und Schülerinnen auf weiterführende Bildung und Ausbildung zum Beispiel auf universitärem Niveau vorzubereiten sowie sie zur aktiven und selbstbestimmten Teilnahme am sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben unserer Gesellschaft zu befähigen.

Miteinander in der Schule

Das BG/BRG Schwechat ist ein Ort der Bildung und Erziehung und auch ein Arbeitsplatz. Gedeihliches Zusammenleben ist nur mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung aller Beteiligten möglich. Ein partnerschaftlicher, verständnisvoller, annehmender und menschlich entgegenkommender Umgang mit den Schülern und Schülerinnen ist Kommunikationskultur in unserem Haus. Toleranz und Grundvertrauen, klare Regeln und faire Konfliktkultur – und manchmal auch Zivilcourage – bestimmen unser aller Beziehungshintergrund. Wir sehen unser Haus somit als Gemeinschaft von Lernenden und Lehrenden, die von wohlwollenden Eltern in partnerschaftlicher Atmosphäre unterstützt wird. Wir achten darauf, Anerkennung als einen Grundpfeiler der Motivation und als Triebfeder in der Beziehungsarbeit innerhalb der Schule besonderes Augenmerk zukommen zu lassen. Wo Kritik angebracht ist, kann und soll sie geäußert werden – in einer Weise, die die Würde nicht angreift.

Unterricht

Wir vermitteln im Unterricht auf der Basis soliden Fachwissens umfassende Allgemeinbildung, die für die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft Anknüpfungspunkte bietet. Dazu trainieren wir mit den Schülern und Schülerinnen unterschiedliche Lern- und Arbeitsmethoden, gehen im Unterricht auf Interessen und Begabungen ein, wenden verschiedene Lernkonzepte an und setzen moderne Medien ein. Unser Kapital ist ein kompetentes Team von Lehrern und Lehrerinnen, das sich seiner erzieherischen Aufgaben bewusst ist. Der Zugang zu neuen Technologien und ihr verantwortungsvoller Einsatz sind uns Anliegen auf dem Weg der Lernenden zu Selbstbestimmung, Kritikfähigkeit und Eigenverantwortung. Wir wollen die den Menschen von der Natur mitgegebene Leistungsbereitschaft nicht nur einfordern sondern auch fördern. Das Förderkonzept unserer Schule wird regelmäßig an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst. Transparente Beurteilungen sind wichtige Grundinformationen für die Lernenden sowie ein unumgänglicher Bestandteil der Feedback-Kultur und zeigen den Weg zu Weiterentwicklung. Die Beurteilungskriterien werden den Schülern und Schülerinnen in jedem Fach zu Beginn des Schuljahres bekannt gegeben und erklärt. Der Kontaktpflege zwischen Schule und Elternhaus wird besondere Bedeutung beigemessen.

Tradition und Modernität

Schule hatte immer die Aufgabe über Generationen erworbenes Wissen und für die Zukunft bedeutsame Fähigkeiten an die Jungen weiterzugeben. Daher ist es uns ein Anliegen, einen zeitgemäßen und modernen Unterricht zu gestalten, der unsere Schüler und Schülerinnen befähigt, in der Welt zu bestehen. Unser Ziel ist vernetzte Allgemeinbildung, darunter verstehen wir solide Wissensbasis aufbauend auf kognitive, soziale und mediale Kompetenzen. Um dies zu erreichen, setzen wir bewährte Traditionen und neue Lehr- und Lernformen ein. Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern sind Fortbildungen und Evaluation ein besonderes Anliegen.

Sozialkompetenz

Moderne Unterrichtsformen wie offenes Lernen, projektorientiertes Arbeiten und Teamarbeit fördern die Sozialkompetenzen der Schüler und Schülerinnen. Respektvoller und verantwortungsbewusster Umgang mit Menschen und ihrer Lebenswelt wie auch mit Natur und Technologie sind uns ein besonderes Anliegen. Das erzieherische Wirken der Schule besteht auf Werten wie Kollegialität und Solidarität, Leistungsbereitschaft, Respekt, Anerkennung und Toleranz, Kritikfähigkeit, Selbstwahrnehmung, Sensibilität im Umgang mit der Geschlechterrolle, Umweltbewusstsein und Sauberkeit am Arbeitsplatz. Sozialkompetenz ist nicht nur Unterrichtsziel, sondern auch gelebte Praxis. Wo wir die Grenzen unserer pädagogischen Kompetenzen zu erreichen meinen, stellen wir den Kontakt zu professionellen psychosozialen Stellen her – auch bei uns im Haus.

Ausdruckskompetenz und Medienkompetenz

In allen Gegenständen wird auf kompetenten sprachlichen Ausdruck Wert gelegt. Moderne Präsentationstechniken erhalten bereits in der Unterstufe ihren festen Platz. Schon ab der ersten Klasse wird das Erarbeiten eines Themas und seine Präsentation vermittelt und geübt. Die kreativen und musischen Bereiche leisten durch praktisches Arbeiten einen wertvollen Beitrag zur sinnlichen Erfassung unserer Welt und zu kompetentem Ausdruck.

Sach- und Selbstkompetenz

 Sinnerfassendes Lesen, Sichten, Exzerpieren und Vernetzen von Informationen sind Kompetenzen, die in allen Gegenständen vermittelt werden müssen. Darüber hinaus fällt der multimedialen Schulbibliothek hier eine besondere Bedeutung als Informations-, Kommunikations- und Unterrichtszentrum im Schulalltag zu.

Zusammenarbeit Eltern – LehrerInnen – SchülerInnen

Der Kontaktpflege zwischen Schule und Elternhaus wird besondere Bedeutung beigemessen. So sind Lehrerinnen und Lehrer bei Elternabenden, an Sprechtagen und in ihren Sprechstunden (nach Möglichkeit auch telefonisch in der Schule) erreichbar.

Kooperation der Schulpartner

Die Schulpartner (Schüler, Lehrer und Eltern) sowie Schulleitung und Administration begegnen einander kooperativ und respektvoll und behalten in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben das Interesse des Schulganzen im Auge. Lehrer, Eltern und Schüler achten darauf finanzielle Mittel umsichtig, effizient und mit sozialem Bewusstsein einzusetzen. Die wertvollen Ressourcen Zeit, psychische Kraft und intellektuelle Leistungsfähigkeit aller am Bildungsprozess Beteiligten setzen wir zielgerichtet und effizient ein.

Außenbeziehungen

Wir verknüpfen unsere schulische Arbeit mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Vielfältige Kontakte und Kooperationen mit dem sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Umfeld bilden den Kontext des Unterrichtsgeschehens. Unsere Schule soll sich nach außen öffnen – virtuell wie auch real. Bei diesem Blick auf unsere Lebenswelt geht es uns um kritische Auseinandersetzung mit ökologischen, sozialen, gesellschaftspolitischen, kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen. Das Ziel ist die Welt in ihrem Funktionieren zu verstehen um unseren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit zu eröffnen, ihren Platz darin zu finden und aktiv an ihrer Gestaltung mitzuwirken.

Professionalität

Inhaltliche und methodische Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte, auch in schulinternen Fortbildungsseminaren, sind uns ein besonderes Anliegen, um kompetente Arbeit auch in Zukunft zu gewährleisten. Wir erstellen einen Fortbildungsplan, der sich an den Zielsetzungen von Leitbild und Schulprofil orientiert. Evaluation und Feedback sehen wir als notwendig an um unsere Tätigkeit als Lehrer und Lehrerinnen zu reflektieren.